„Schöne Visitenkarte für den Ort“

Mit dem offiziellen Schnitt durchs rote Band wurde noch vor den Weihnachtsfeiertagen die neugestaltete Bahnhofstraße in Mingolsheim offiziell übergeben. Im Beisein einiger Gemeinderäte, Vertretern der bauausführenden Firma sowie des mit der Baugrundanalyse befassten ingenieurgeologischen Büros und Bauamtsleiter Bernhard Zimmermann fasste Bürgermeister Klaus Detlev Huge die wichtigsten Fakten zusammen.
In etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit wurden insgesamt 1,8 Millionen Euro verbaut; 123.000 Euro davon waren Fördermittel. Etwas mehr als eine Million Euro seien „versenkt“, also in Maßnahmen für den Hochwasserschutz, Kanalbau und die Wasserversorgung investiert worden, so der Bürgermeister. Maßnahmen also, die man nicht sehe. Die größte Herausforderung aber sei der geologischen Besonderheit dieses Areals mit seiner Lage in der Kinzig-Murg-Rinne geschuldet. Der sumpfige Grund sei extrem schwierig zu bearbeiten gewesen. Doch nun habe Mingolsheim einen sehr viel besseren Ortseingang als früher, die Baumaßnahme sei gelungen und „eine schöne Visitenkarte für den Ort“, lobte Huge und wies auf den breiten Gehweg und das Radverkehrssystem hin. In einem weiteren Bauabschnitt sei auch der Ausbau der Radwege bis hoch zur B3 geplant. In der jetzt mit der Bepflanzung des Kreisels abgeschlossenen Maßnahme seien auch bereits Vorarbeiten für einen weiteren Ausbau in Richtung Süden vorgenommen worden. Wichtig sei auch, dass jetzt endlich das Neubaugebiet Adacker III eine Gehweganbindung habe. Jürgen Ebert, Geschäftsführer des bauausführenden Tiefbauunternehmens Hauck aus Waibstadt wies neben den geologischen Besonderheiten vor allem auf die Verkehrssituation hin. Da es sich bei der Verbindung K 3522 – Bahnhofstraße - B3 um eine wichtige Verkehrsachse handle, sei der Bereich stets, also auch während der Bauzeit, stark frequentiert gewesen. Ebenfalls in der Maßnahme enthalten war die komplette Wasser- und Abwasserneuversorgung aller Häuser in diesem Gebiet. (psp)