Brunch mit Innenminister Heribert Rech

Überschattet wurde der im Parkcafe Pavillon eigentlich als lockere Wahlkampfveranstaltung geplante Termin mit unserem Abgeordneten und Innenminister Heribert Rech durch die Katastrophe in Japan.
"Wir sind sehr betroffen von den Ereignissen in Japan und beobachten mit großer Anteilnahme, aber auch mit Sorge die dortigen Entwicklungen," so der Innenminister und versicherte den sichtlich betroffenen Zuhörern, dass das Land alle erdenklichen Hilfsmaßnahmen für die Menschen in Japan zur Bewältigung der Folgen des katastrophalen Erdbebens anbiete.

Rech machte deutlich, dass nach den Vorkommnissen bei japanischen Kernkraftwerken sich der in Deutschland eingeschlagene energie- und klimapolitische Kurs als richtig erweise, die Kernenergie lediglich als Brückentechnologie zu nutzen und nicht dauerhaft auf Atomstrom zu setzen.

Dr. Ralf Bechtler veranschaulichte danach die Unterschiede bei Konzeption und Genehmigungsverfahren von atomtechnischen Anlagen in Deutschland und Japan. Abschließend informierte Heribert Rech über die Sofortmaßnahmen des Landes wie die Einrichtung eines Lagestabs mit den Ministern Gönner, Rau und Rech sowie den Fraktionsvorsitzenden im Landtag. Des Weiteren verwies er auf die Pressekonferenz von Ministerpräsident Stefan Mappus zur Thematik. (bst)