"Mir biegt's die Fußnägel hoch!"

So kommentierte die Ministerin für Kultus und Sport, Prof. Dr. Marion Schick, die Vorstellungen der Oppositionparteien zur Schulpolitik, die zunächst 6 Jahre gemeinsames Lernen und dann nochmals 9 Jahre  bis zum Abitur fordern, also insgesamt 15 Schuljahre bis zur Hochschulreife.
Zusammen mit Innenminister Heribert Rech stellte die Ministerin einem interessierten Publikum die Stärken der baden-württembergischen Schulpolitik vor. Unter den Zuhörern befanden sich neben Klaus Bühler und Heinz Heckmann auch Schulpräsident Prof. Dr. Werner Schnatterbeck, die Schulamtspräsidentin Elisabeth Groß und viele Pädagogen aus den unterschiedlichsten Schultypen.

Besonders betonte die Ministerin die Bedeutung des beruflichen Schulwesens und die Tatsache, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg mit 3% europäischer Spitzenwert sei - das immer wieder als leuchtendes Beispiel in Bildungsfragen zitierte Finnland habe hier eine Quote von 20% vorzuweisen. Dennoch gelte es besser zu werden, und dass Baden-Württemberg trotz sinkender Schülerzahlen den Höchststand an Lehrern seit 35 Jahren vorweise, unterstreiche weitere Anstrengungen in dieser Hinsicht deutlich. (bst)